Lektion #2: Marinieren leicht gemacht

Marinieren leicht gemacht

Die Grillsaison ist zwar schon um aber 1. kann auch im Winter gegrillt werden (nur die Harten kommen in den Garten) und 2. muss Fleisch ja auch nicht immer auf dem Grill liegen, sondern kann auch mal in der Pfanne landen.

Wichtig beim Marinieren von Fleisch ist, dass das es komplett mit der Marinade bedeckt ist damit der Geschmack, wie beispielsweise der von BBQ, auch überall hin kommt.
Die Marinade selbst besteht …
… aus einer sauren Basis wie Essig, Wein oder Zitronensaft, etwas geschmacksneutralem Öl und verschiedenen Kräutern und Gewürzen. Die Säure macht das Fleisch schön zart und mürbe weil es das Bindegewebe zersetzt und dadurch alles auflockert.

… aus Honig und Öl, wenn es etwas süßer sein darf. Dazu eignet sich unsere Honig-Marinade besonders gut und ist vor allem für helles Fleisch und Hähnchen optimal.

… aus hochwertigem geschmacksneutralem Öl, Kräutern und Gewürzen und auch Knoblauch.
Bei unserem BBQ-Würzer ist bis auf das Öl alles vorhanden und ihr müsst nur noch einige Löffel der Gewürzmischung mit Raps- oder Sonnenblumenöl verrühren. Die Konsistenz sollte nicht zu dickflüssig sein damit das Fleisch die Marinade auch schön aufnehmen kann.
Nun die Masterfrage: Wie lange sollte ein Stück Fleisch mariniert werden? Das kommt in erster Linie auf die Größe und die Struktur des Fleischs an. Die Marinierdauer variiert daher zwischen mindestens 5 Stunden bei einzelnen Steaks und 24 Stunden bei ganzen Fleischstücken wie Roastbeef. Bevor das Fleisch dann auf den Grill kommt, sollte es auf jeden Fall abgestreift werden sodass kein Saft in den Grill tropfen und in der Glut verbrennen kann. Man kann dem entgegenwirken indem das Grillgut man stattdessen immer wieder mit der übrigen Marinade bestreicht. Der positive Nebeneffekt dieser Methode: Das Fleisch bleibt schön saftig und trocknet nicht aus.

Allgemein gilt: KEIN Salz in die Marinade geben! Denn Salz entzieht dem Fleisch die Feuchtigkeit und mach es somit trocken. Ihr könnt das Grillgut stattdessen kurz vor dem Grillen salzen oder auch erst hinterher auf dem Teller. Habt außerdem keine Angst, dass die Marinade zu kräftig sein könnte, denn das fertige Fleisch schmeckt dann nur noch etwa halb so würzig.

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